SUPERFEST, Bierglas 0,25 Liter, mit Logo, VEB Sachsenglas Schwepnitz, DDR, Lausitzer Glas

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Selten, mit einem unbekannten aufgedrucktem Logo. Saufen wie in der DDR! So feiern wir... mehr
Artikelinformationen "SUPERFEST, Bierglas 0,25 Liter, mit Logo, VEB Sachsenglas Schwepnitz, DDR, Lausitzer Glas"

Selten, mit einem unbekannten aufgedrucktem Logo.

Saufen wie in der DDR! So feiern wir Ossis!
Nur mit SUPERFEST wird es ein SUPER FEST!

Lieber Fan, damit Sie Anstoßen können empfehlen wir gleich 2 Biergläser zu erwerben.

Wirtegläser SUPERFEST mit circa 15-facher Lebensdauer, als herkömmliche Nutzgläser in der Gastronomie!

Hergestellt nach einem genialen DDR-Patent, welches im Turbokapitalismus natürlich nicht gebraucht wird. Grund: Was lange hält, bringt uns kein Geld!

Hersteller/Veredler: VEB Sachsenglas Schwepnitz, Betrieb des VEB Kombinat Lausitzer Glas Weißwasser.
Farbloses Glas, maschinengeblasen, gesandstrahlt, chemisch verfestigt. Produktionszeitraum 1980 bis 1990.
Das Logo für Lausitzer Glas/Wirtschaftsglas in die Wandung gesandstrahlt, darunter der Markenname „SUPERFEST“ und der Füllstrich mit Inhaltsangabe.
Bier wurde in der DDR nur in den 0,25 und 0,5 Liter Gläsern verkauft. Die anderen Größen waren für Brause, Saft, Schorle, Schnaps, Eis oder dergleichen.

Bei der chemischen Verfestigung (CV) der SUPERFEST-Gläser wird auf der Glasoberfläche ein Ionenaustausch vorgenommen. Die Gläser werden auf 400 °C erhitzt und mit flüssigem Kaliumnitrat beregnet. In der Glasoberfläche werden kleinere Natrium-Ionen durch größere Kalium-Ionen ausgetauscht. Es entsteht eine Druckspannung, die die Bruchsicherheit erhöht. Dieses Verfahren zur Verfestigung von Hohlgläsern wurde in den 1970er Jahren in der DDR entwickelt.

Als Designer galten laut Urheberschein vom 10.12.1982 Paul Bittner, Tilo Poitz und Fritz Keuchel. Dass es sich bei den CEVERIT-Gläsern um ein Re-Design der sogenannten Wirtegläser von Margarete Jahny und Erich Müller aus dem Jahr 1973 handelte, wurde nicht erwähnt. Das praktische stapelbare Design wurde sogar in dem Jahr auf der Leipziger Herbst-MMM mit Gold ausgezeichnet!

Die Gläser, die (fast) nicht kaputt gehen und somit auch nicht nachgekauft werden müssen, fanden keinen Absatz in der Marktwirtschaft. Der in den SUPERFEST-Gläsern wunderbar umgesetzte und heute so wichtige ökologische Gedanke wurde Anfang der 1990er Jahre noch nicht mitgedacht. Zum Juli 1990 stellte man die Produktion der SUPERFEST-Gläser ein. Das DDR-Patent zur chemischen Verfestigung durch Ionenaustausch wurde 1992 aufgegeben. 

Link Wie Kommunisten unzerbrechliches Glas herstellten!
Link zu einem Bericht aus dem DDR Museum Schwepnitz.
Link
Das Geheimnis des superfesten DDR-Glases.
Link
zu einem SUPERFEST-Test.
Link zu einer ausführlichen SUPERFEST-Glasvorstellung.
Link zur SUPERFEST-Produktgeschichte.

Es gibt sie noch, die kleinen DDR-Wunder, denn in Sachsen gelang uns kürzlich ein Hortfund in einem lange geschlossenen Gastronomieglasgroßhandel. Kistenweise wurden hunderte unbenutzte SUPERFEST-Gläser geborgen. Die SUPERFEST-Gläser erreichen heute zurecht mehr und mehr Kult- und sogar Sammlerstatus!

Die Bilder sind beispielhaft, einige dienen auch nur der erweiterten Artikelbeschreibung. Sie kaufen die Waren, wie in der Artikelbezeichnung genannt. Preis pro Stück.

Gewicht: 0.108 kg
Breite: 65 mm
Höhe: 131 mm

Wir gewähren Ihnen ein Rückgaberecht von 30 Tagen!

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